Julius Röntgen Vol.1

Julius Röntgen
Julius Röntgen
1. Sonate op. 40 Allegro non troppo e cantabile
2. op. 40 Allegretto ben moderato
3. op. 40 Lento
4. op. 40 Finale. Allegro molto
5. Phantasie op. 24 Un poco Allegretto – Allegro
6. op. 24 Allegretto tranquillo
7. Sonata trilogica (1915) Moderato
8. Sonata trilogica Allegro con fuoco
9. Sonata trilogica Moderato
10. 7 Konzertstücke op. 89 Allegretto
11. op. 89 Fughetta, Andante tranquillo
12. op. 89 Kanon über ein schmackhaftes Motiv, Ruhiges Walzertempo
13. op. 89 Dans uit Terschelling, Polka tempo
14. op. 89 Lento
15. op. 89 Anante tranquillo e teneramente
16. op. 89 Vivace e giocoso

Julius RÖNTGEN (1855-1932) Sonate E-Dur op.40, Phantasie op.24, Sonata Trilogica, Sieben Konzertstücke op.89 Christoph Schickedanz, Violine und Ernst Breidenbach, Klavier. Aufnahme in Koproduktion mit dem Deutschlandfunk Köln von 2011/12 CPO 777 768-2.

Klassik heute zeichnet die Einspielung in Ausgabe 2/2016 mit einer Empfehlung aus und zeigt sich bereits freudig gespannt darauf, was cpo und die Interpreten in Sachen Röntgen noch ans Tageslicht befördern werden. Jürgen Schaarwächter überzeugt in seiner im Mai 2016 bei Klassik.com veröffentlichten Besprechung die Annäherung an Röntgens Musik mit großer Liebe und emotionalem Ton, er streicht heraus, dass sich Schickedanz’ schlanker und doch voller, in der Höhe strahlender Ton auf das Günstigste mit dem warmstimmigen Flügel verbindet und spricht allgemein von Interpretationen, die gerade in ihrer lebensvollen Wärme bezwingen. Das Darmstädter Echo streicht heraus, wie die Interpreten die Spannweite zwischen lyrischem Verweilen und dramatischem Auftrumpfen eindrucksvoll durchmessen. Auch englischsprachigen Kritiker befassten sich mit der Einspielung: Bob McQuiston lobt im Januar 2016 erschienenen Crocks Newsletter neben dem Klangbild attention to phrasing and rhythmic detail. Die US amerikanische Zeitschrift Fanfare sorgt allerdings für ein Kuriosum: In Ausgabe Juli/August 2016 erschien gleich 2 Rezensionen, wobei sich die Herren Kritiker nicht so ganz einig werden können – welch erstaunliche redaktionelle Arbeit! Während Mark Novak seine durchweg positiven Ausführungen mit einem einfachen Recommended! beschließt, echauffiert sich Jerry Dubins über eine angeblichen der – wie er es nennt – deutschen Geigenschule eigene Grobheit des Tons und aggressive Bogenführung und zieht Vergleiche zu Christian Tetzlaffs Interpretation des Dvorák Konzerts. Da freut es mich ja, in guter Gesellschaft zu sein!

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